Usarski, Neue Religionen in den neuen Bundesländern
Neue Religionen in den neuen Bundesländern Von Frank Usarski _/. Die Situation in der DDR_ In der DDR gab es neben der nicht allzu großen evangelischen und quantitativ wenig bedeutenden katholischen Kirche etwa zwei Dutzend sehr kleine religiö se Sondergemeinschaften. Zu diesen zählten Organisationen wie das Apostel amt Juda, der reformiert-apostolische Gemeindebund oder die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage1 . Noch bedeutungsloser als Vereinigungen der letztgenannten Art nehmen sich vor dem Mauerfall Aktivitäten von Gruppen aus, die von der Öffentlichkeit in der „alten Bundesrepublik“ meist als „Jugend religionen“ oder „Jugendsekten“ bezeichnet wurden. Berichtet wird, daß es bis zum Mauerfall ein paar wenige Bhagwan-Anhänger in Dresden, Thüringen und Ostberlin2 , eine Handvoll Schüler von Babaji und Sai Baba3 , ISKCON-Zirkel in Berlin-Köpenick, Leipzig, Dresden und Chemnitz4 , ca. ein Dutzend Absol venten heimlicher TM-Kurse in Kleinmachnow5 , außerdem einen „dünnen“ Zweig der Vereinigungskirche6 sowie einen „einsamen“ DDR-Bürger gegeben …
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