I-5.4

Usarski, Neue Religionen in den neuen Bundesländern

2000 15 Seiten

Neue Religionen in den neuen Bundesländern Von Frank Usarski _/. Die Situation in der DDR_ In der DDR gab es neben der nicht allzu großen evangelischen und quantitativ wenig bedeutenden katholischen Kirche etwa zwei Dutzend sehr kleine religiö­ se Sondergemeinschaften. Zu diesen zählten Organisationen wie das Apostel­ amt Juda, der reformiert-apostolische Gemeindebund oder die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage1 . Noch bedeutungsloser als Vereinigungen der letztgenannten Art nehmen sich vor dem Mauerfall Aktivitäten von Gruppen aus, die von der Öffentlichkeit in der „alten Bundesrepublik“ meist als „Jugend­ religionen“ oder „Jugendsekten“ bezeichnet wurden. Berichtet wird, daß es bis zum Mauerfall ein paar wenige Bhagwan-Anhänger in Dresden, Thüringen und Ostberlin2 , eine Handvoll Schüler von Babaji und Sai Baba3 , ISKCON-Zirkel in Berlin-Köpenick, Leipzig, Dresden und Chemnitz4 , ca. ein Dutzend Absol­ venten heimlicher TM-Kurse in Kleinmachnow5 , außerdem einen „dünnen“ Zweig der Vereinigungskirche6 sowie einen „einsamen“ DDR-Bürger gegeben …

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